What is REAL Liquid Feedback?

by Jana Buchmann
translation Laura Killian

All those who want REAL democracy should utilise a REAL Liquid Feedback, both in online and offline voting, ensuring maximum participation, transparency of problem spaces and weighted decisions, freedom of opinion and self-determination as well as real-time control of political performances with regard to our values and universal human rights.

What characterises a REAL liquid feedback such as iP7?

1. In general, open discussions are bottom-up, by using open questions, while everybody can actively participate and all ideas are solution-oriented and treated equally.

2. Voting is liquid, i.e. not black-and-white, but with metric or grey-scales, similar to a thermometer with a minus and a plus pole.

3. Problems are selected by priority and proposals are optimised by pithiness and their fit with common expectations, goals and central values before the final decision is made. During more intensive processes of consensus desicion making, participants determine what the most important problems, the concrete causes of a problem, the ressources to overcome the problem, as well as what the most important common goals of the solution are. The most important common goals are later used to evaluate the fit of solutions.

4. Real Liquid Feedback is a participatory consensus process with equal voting rights which secures the quality of political performance. Thereby, the process and the quality of decision is monitored by transparently taking into account the needs of the participants and the solution’s fit with core values and human rights. Everyone has one or more equal votes and the emergence of the people’s will can’t be distorted, controlled or manipulated by any superdelegates.

5. The result of the voting can be transferred from a grey-scale into a majority result which therefore innovatively contains concrete information concerning the fit and suitability of solutions.

6. The resistance against the status quo, i.e. the motivation to change, is also measured and compared to the resistance against the other solutions. This can safeguard that any development is progressive in nature, and new decisions don’t make the situation worse than the status quo (more infos about systemic consensus principle)

7. Real Liquid Feedback allows for anonymous voting, except in cases a community or a party decides that its delegates have to be accountable to which rational criteria they used and how they have weighted them to come to a certain decision (e.g. human rights vs. lobby interests).

8. Real Liquid Feedback also secures the quality of measurement and the decision process by examining quality of information, validity, and reliability.

Definition of real democracy for real liquid feedback – concerning the public welfare: “In a real democracy, people strive equally, freely and in solidarity to avoid pain and multiply happiness.”

With the new, real liquid feedback (iP7), the extent of wellbeing, i.e. pain and happiness are measured using universal rational criteria (see link above). The evaluation using these criteria (e.g. level of fit with human rights, aims and values) show the extent of Yes (approval/happiness) versus No (rejection/pain), see 5.

In Summary: Real Liquid Feedback measures the resistance and the will of the voter in grey (metric) scales (like a thermometer). Real Liquid Feedback enables intelligent, empathic, collective problem solving using the needs of the community as well as the human intelligence. Liquid Feedback does not measure, as with quality-unspecific majority voting and the old not-LQFB, how well manipulation and external control has worked but  measures the people’s will and public wellbeing.

Prospect: After the empirical examination of the model it is based on, real Liquid Feedback-iP7 may make it possible to realise a political and economic relaunch by implementing gross domestic happiness (Bruttosozialglück).

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Was ist ECHTES Liquid Feedback?

Wer echte Demokratie will, sollte auf ein ECHTES Liquid Feedback in offline- und online-Abstimmungen setzen, das maximale Teilhabe, transparente Problemräume und Entscheidungsgewichtung, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung sowie eine Echtzeitkontrolle politischer Leistungen hinsichtlich Grundwerten und universellen Menschenrechten gewährleistet.

Warum das alte LQFB kein Liquid Feedback ist und aktuelle Verfahren mit Mehrheitsentscheiden nicht den Wählerwillen, sondern den Manipulationserfolg messen:  >> Lesen

Wodurch kennzeichnet sich ein ECHTES Liquid Feedback wie iP7?

  1. Abstimmungen sind liquide, d.h. nicht schwarz-weiß, sondern erfolgen anhand von metrischen Skalen in Graustufen, ähnlich einem Thermometer mit Minus und Plus-Pol. Anträge werden damit anhand Stimmungsbildern sukzessive durch die Basis optimiert, bevor sie final anhand ihrer Passung mit zentralen Werten abgestimmt werden.
  2. In der Regel wird anhand offener W-Fragen bottom up diskutiert und abgestimmt, wobei alle Ideen lösungsorientiert und gleichwertig behandelt werden.
  3. Im Vorfeld einer Diskussion und Abstimmung über Lösungen wird bestimmt, was die wichtigsten Probleme des Kollektivs sind, was konkret die Ursachen eines Problems (IST) und die konkreten Ziele der Problemlösung (SOLL) sind, anhand deren dann die Qualität der Lösung bestimmt wird.
  4. Liquid Feedback-P7 ist ein gleichberechtigtes, partizipatives Konsensverfahren, welches die Qualität politischer Leistungen absichert, d.h. die Entscheidungsqualität  wird anhand der Bedürfnisse der Basis und in ihrer Passung mit Grundwerten und Menschenrechten abgesichert und optimiert. Darüber hinaus gibt es noch 6 weitere Qualitätskriterien zur Optimierung und Qualitätssicherung von Entscheidungen, die universellen menschlichen Realitätskriterien entsprechen, und die das Gemeinwohl  und die Eignung von Personen betreffen und messen.
  5. Das Abstimmungsergebnis, welches von einer metrischen Skala mit Minus und Pluspol in ein qualitätsspezifisches Mehrheitsergebnis überführt werden kann, enthält konkrete, leistungsbezogene Informationen – also ein Feedback – über die Eignung von Kandidaten zu einem bestimmten Job oder über die Passung von Ideen mit Menschenrechten und Grundwerten und auch über das Außmaß deren Pervertierung. Das heißt, Liquid Feedback-P7 liefert sensible Informationen über das konkrete Ausmaß des Widerstands, die Gemeinwohlorientierung einer Lösung bzw. der politischen Leistung ohne diese über Kontrast- und Polarisierungseffekte (Teile-und-Herrsche) und Superdeligierte zu verfälschen bzw. zu manipulieren.
  6. Das Ausmaß der Veränderungsmotivation, also der Widerstand gegen den Status Quo (“Alles bleibt, wie es ist”) wird sensibel mit erhoben und mit dem Widerstand gegen die anderen Lösungen verglichen. Dabei kann auch sichergestellt werden, dass eine progressive Entwicklung erfolgt und neue Beschlüsse die Lage nicht schlechter machen oder unter der Zumutbarkeitsgrenze eines Kollektivs liegen (vgl. Systemisches Konsensieren).
  7. Es erfolgen gleichberechtigte Abstimmungen. Jeder hat eine bzw. mehrere Stimmen und die demokratische Meinungsbildung kann nicht durch Superdeligierte verzerrt, beherrscht und manipuliert werden.
  8. Liquid Feedback-P7 lässt anonyme Abstimmungen zu, außer z.B. bei Repräsentanten, die eine grundgesetzlich verankerte Rechenschaftspflicht (Art. 21(1) GG) über ihre (geistigen) Mittel haben, d.h. welche konkreten Abwägungen und Kriteriengewichtungen (z.B. Menschenrechte vs. Lobbyinteressen) zu einer Entscheidung geführt haben.
  9. Liquid Feedback-P7 wird zudem hinsichtlich der Messqualität abgesichert, d.h. es wird parallel die Messqualität bzgl. Informationsqualität, Gültigkeit und Genauigkeit der Abstimmung empirisch überprüft.

Definition von echter Demokratie für echtes Liquid Feedback – das Gemeinwohl betreffend: “In einer echten Demokratie strebt der Mensch gleichberechtigt, frei und solidarisch danach, Schmerz zu vermeiden und Glück zu vermehren.”

In der Neuentwicklung zum Liquid Feedback-iP7 werden das Ausmaß von Schmerz und Glück (Gemeinwohl) anhand 7+1 universellen Realitätskriterien (s. Link oben) gemessen. Die graduelle Bewertung anhand dieser Realitätsdimensionen (z.B. Ausmaß der Passung mit Menschenrechten, Zielen und Grundwerten) zeigt damit jeweils das Ausmaß von Ja (Zustimmung/Glück) und Nein (Ablehnung/Schmerz) an.

Fazit: Liquid Feedback-P7 misst den Widerstand in Graustufen und ermöglicht intelligentes und empathisches, kollektives Problemlösen anhand der Bedürfnisse der Basis und der menschlichen Intelligenz und misst nicht, wie qualitätsunspezifische Mehrheitsentscheide und altes nicht-LiquidFeedback, wie gut die Manipulation und Fremdsteuerung funktioniert hat, sondern den Wählerwillen und das Gemeinwohl.

Ausblick: Über eine empirische Prüfung des zugrunde liegenden Modells hinaus ist es denkbar, mit echtem Liquid Feedback-P7 eine politische und wirtschaftliche Neuausrichtung via Bruttosozialglück zu realisieren.

Schluss mit Dämon(s)kratie!

In diesem Artikel soll eine fundamentale Systemkritik vorgestellt werden, die unser aktuelles Herrschaftssystem als “Dämon(s)kratie” beschreibt und final mehrere Definitionen für diese neue Systembezeichnung liefert.

Dass wir aktuell keine echte Demokratie, sondern eine “Dämon(s)kratie” haben, kann anhand von mindestens 4 Eckpfeilern begründet werden:

  1. Aktuelles Politsystem in Form von Mehrheitsentscheiden beruht primär auf Ideologie(n) und psychologischen Mechanismen der Massenmanipulation sowie der Messung des Manipulationserfolgs anstatt von Wählerwille und Gemeinwohl und ist im Design mit psychologischen Konformitätsexperimenten zu Gruppenzwang und Gehorsam nach Asch (1951) und Milgram (1961) vergleichbar.
  2. Verweis auf einen inherenten Homunkulus (Scheinerklärung, Erklärungslücke) in gegenwärtiger repräsentativer und direkter Demokratietheorie und -praxis, wenn es darum geht, zu beschreiben und zu erklären, wie eine a priori vorausgesetzte freie, gewissenhafte und werteorientierte Willensbildung, psychologisch gesehen, konkret funktioniert, also ohne Rückgriff auf einen Dämon, Gott oder Homunkulus. Dem entspechend fehlen Strukturen für eine gewissenhafte & nachvollziehbare, kollektive Willensbildung und intelligentes Problemlösen.
  3. Unzureichende Trennung von Staat und Kirche, da trotz wissenschaftlichem Fortschritt das inszenzierte Schwören auf Gott (z.B. durch BundeskanzlerIn) immer noch die Messung von Vernunft und Gemeinwohl (also einen systematischen, transparenten Realitätsabgleich nebst Grundrechtsechtzeitkontrolle) ersetzt, wodurch geistige Korruption, Werteverfall und Fremdsteuerung eher die Regel sind.
  4. (Verweis auf LaPlace’schen Dämon, der in Physik und Mathematik den Übergang von der Sichtweise eines, von einem personifizierten Gott gesteuerten, mechanistischen Uhrwerk-Universums hin zur Theorie nichtlinearer, komplexer Systeme markiert.)

Thesen und Erklärungen zum Begriff der Dämon(s)kratie als fundamentale Kritik am herrschenden Politsystem und bestehenden Demokratiekonzeptionen:

zu 1.: Diskussionen und Entscheidungen anhand Mehrheitsprinzip ohne F!xMyRepublic unterliegen einer ideologischen Verkürzung und Pseudomodellierung gewissenhafter Willensbildung, dem Risiko einer ganzen Reihe von psychologischen Fremdsteuerungsmechanismen und messen nicht wie behauptet, was der Wähler will, sondern wie gut die Massenmanipulation funktioniert hat.

1.1 Eine echte wissenschaftliche (Demokratie-) Theorie und Praxis beruht darauf, dass die zentralen Bestimmungsstücke, wie Wählerwille, Vernunft, Gemeinwohl, Leistung, Eignung und Repräsentativität politischen Handelns konkret definiert, gemessen und überprüft werden. Die vorliegende Systemkritik postuliert dabei, dass es sich bei der Gesamtheit aktuell vorliegender Demokratietheorien nicht um wissenschaftliche Theorien im engeren Sinne, sondern um Ideologien und eine unzureichend empirisch fundierte Demokratiepraxis handelt, in denen der Mensch (als Humankapital) fortwährender Spekulation und Manipulation ausgesetzt und unterworfen ist. Um dies zu verdeutlichen, hier ein kleines Gedankenexperiment: Aktuelle Mehrheitsentscheide ohne vorauslaufende qualitätsorientierte, partizipative Entscheidungsfindung sind vergleichbar mit einer quasi sehr veralteten Kamera, die qualitätsunspezifisch nur komplett weisse oder schwarze Bilder (als Analogie zu einzelnen Stimmen) macht, z.B. von einem natürlichen, vielfältigen Motiv wie dem Baum der (Selbst-)Erkenntnis. Die Einzelbilder vom Baum der (Selbst-)Erkenntnis sind dabei je nach Lichteinfall (als Analogie für Propaganda oder Marketingstrategien) entweder absolut weiss oder absolut schwarz und werden anschließend übereinandergelegt bzw. aufsummiert. Jedes einzelne Bild ist dabei jedoch kein realitäts- bzw. vernunftsorientiertes Abbild vom Baum der (Selbst-)Erkenntnis, sondern entspricht der Abweichung von der Realität und der Vernunft und bildet den, durch den Lichteinfall hervorgerufenen, Manipulationseffekt einschließlich dem kameratechnischen Designfehler ab. Das heisst, die schwarzen und weissen Bilder messen in der Summe nicht den Wählerwille bzw. geben kein realitätsorientiertes Abbild vom Baum der (Selbst-)Erkenntnis wieder, sondern wie gut summa summarum die Massenmanipulation in die eine oder andere Richtung (schwarz oder weiss) funktioniert hat.

1.2 Qualitätsunspezifische Mehrheitsentscheide mit vorauslaufenden Meinungsumfragen rufen Gruppenzwang hervor und können als Konformitätsexperimente bezeichnet werden. Bereits 1951 hat ein Psychologe names Asch mit seinen Experimenten nachweisen können, dass Menschen in der Mehrheit sogar dann die Meinung einer Mehrheit annehmen, wenn diese Meinung offensichtlich falsch ist, also nicht der objektiven Faktenlage entspricht. Dieses Problem betrifft dabei nicht nur den Wähler, sondern auch Politiker und Repräsentanten. Aktuelle Mehrheitsentscheide sind vergleichbar mit Asch-Konformitätsexperimenten und beruhen in einer Vielzahl von Fällen auf dem Mechanismus, dass Menschen unabhängig von der objektiven Realität konformistisch die Option wählen, die eine Mehrheit hat. Im Vorfeld von Wahlen werden dabei zu Hauf immer wieder medial die Ergebnisse entsprechender Mehrheitsumfragen veröffentlicht, was nach den Erkenntnissen aus den Asch-Konformitätsexperimenten die entsprechende Massenmanipulation vor Wahlen stetig hervorruft und verstärkt. Aus Erfahrung wissen wir zudem, dass in der Regel die Partei mit dem größten Wahlbudget den größten Manipulationserfolg hat. Wahlen werden also hauptsächlich durch manipulative Marketingstrategien, die Höhe der Wahlkampfbudgets und vorauslaufende Verkündungen von Mehrheitsergebnissen bestimmt, die vermutlich ähnlich wirken, wie die erwähnten Asch-Konformitätsexperimente von 1951. Politiker unterliegen zudem meist weiteren Konformitäts- oder Gruppenzwängen, z.B. Fraktionszwang oder Belohnungssystemen von Lobbyisten und Konzernen. Je stärker dabei die Hierarchien und Privilegien und der Konformitätsdruck zur Entscheidung über Recht und Unrecht bei Mitgliedern einer elitären, politischen Klasse liegen, desto eher kommen diese in die Situation, dass tägliche politische Entscheidungszenarien das Unterlaufen des Rechtsstaates, den Beschluss von Waffenhandel an totalitäre Regime oder die grobe Aushebelung von Grund- und Bürgerrechten bis übermäßige Gewalt z.B. gegen Demonstranten nahelegen oder zu gebieten scheinen. Dabei konnte Milgram schon 1961 nachweisen, dass in einem solchen Versuchsdesign bis zu 60% der Versuchspersonen anderen tödliche Elektroschocks verteilen würden. Das wohl bekannteste Beispiel für die hier angesprochenen Mechanismen der Massenmanipulation ist: “Wollt ihr den totalen Krieg?” (ja/nein).

1.3 Bei Mehrheitsentscheiden werden durch die Entwe­der-oder-Logik, dem inherenten Kontrastprinzip und in Folge von Polarisierung künstlich Gegner oder Feinde oder in der Konsequenz der Entschei­dung, Gewinner und Verlierer erzeugt (Win-Lose-Spiel/Räuber-Beute-System). Dabei erscheint es beinahe normal, dass der Erfolg der einen Seite mit der Benachteiligung der Bedürfnisse und Menschenrechte der anderen Seite ver­bunden ist (Teile-und-Herrsche). Entsprechende Hinweise auf einen latenten Kriegszustand in unseren Köpfen finden sich auch in der Semantik der Begriffe zur Beschreibung dieser scheindemokratis­chen Prozesse, die uns oft als solche gar nicht mehr auffallen. Damit sind z.B. die Begriffe „Wahlkampf“, „Wahlsieger“, „Wahlniederlage“, „Kandidatenduelle“ etc. und die oft typi­sche monotone, polemische Frontbeschallung, die Sündenbock- und Kampf-Rhetorik (z.B. Todschlagargumente) gemeint. Auch die Entstehung von politischen Ideologien und von entgegen gesetzten bis zueinander feindlichen politischen Einstellungslagern, Interaktionsverhalten und dessen Gewaltschweregrade (bis Funktionaler Faschismus) kann damit erklärt werden, dass sich die qualitätsunspezifische Entweder-Oder-Logik des Mehrheitsprinzips auf die soziale Wahrnehmung, das Urteilen, Handeln und die Kommunikation zwischen und in Gruppen ungünstig auswirkt.

zu 2. + 3.: In unserem aktuellen Politsystem wird die Willensbildung über Hierarchien oder Autoritäten erklärt, die wiederum von übergeordneten Autoritäten, Institutionen und final Gott kontrolliert bzw. garantiert werden soll, ohne dass dafür konkrete, wissenschaftlich fundierte Strukturen und Prozesse für gewissenhafte Entscheidungen (zur genauen Messung für das, was für die Basis bzw. die Bürger wichtig, prägnant, passend & fortschrittlich ist) existieren.

2.1 Mit der Scheinwahl von Repräsentanten bzw. Autoritäten, also der Abgabe unserer Stimme in Form von qualitätsunspezifischen Mehrheitsentscheiden spekulieren und entscheiden diese VerTreter, Autoritäten sowie Technokraten in hierarchischen Gefügen fortan intransparent darüber, was für uns wichtig und passend ist, was wir brauchen, wollen, tun oder lassen sollen. Eine formale Messung und formale Simultankontrolle, was konkret Gemeinwohl ist und inwiefern die Entscheidungen dieser “Repräsentanten” mit unseren Werten bzw. Grund- und Menschenrechten vereinbar sind, fehlt dabei völlig. Im Zuge dieses Mangels an Transparenz und Echtzeitkontrolle über die Qualität der politischen Leistung hinsichtlich Gemeinwohl und Menschenrechten (z.B. via echtem Liquid Feedback) muss in Verfassung und Eiden “so wahr mir Gott helfe” (als Verlagerung des Problems auf eine oberste Autorität) als Garantie für gewissenhafte, menschenrechts- und gemeinwohlorientierte Entscheidungen herhalten. Dabei lernen Politiker und VerTreter jedoch nicht systematisch, was am Gemeinwohl und universellen Menschenrechten orientierte, ethisch vertretbare und intelligente Lösungen sind, sondern wie sie am besten schauspielen und simulieren, gute und gewissenhafte politische Leistungen für die Bürger erbracht zu haben. Man lernt also durch fehlende/s Messung/Feedback von Vernunft, Gemeinwohl und Eignung nicht grundrechtsadäquate Politik, sondern eher Hilflosigkeit oder Psychopathie.

2.2. In der Philosophie und Psychologie werden Theorien zur Willensbildung, in denen die freie Willensbildung nicht transparent über Strukturen und Kriterien für gewissenhafte Entscheidungen bzw. das Gemeinwohl erklärt werden, und stattdessen Autoritäten, Männchen im Kopf oder Gott eine entsprechende Selbstregulation und Entscheidungsfindung erklären oder gewährleisten sollen, als Scheinerklärungen angesehen. In diesem Fall spricht man von einer Scheinerklärung der Willensbildung, die einen “Homunkulus” enthält, also der liebe Gott, eine x-beliebige Autorität oder ein Männchen im Kopf, der/die/das einem einflüstert, was man will oder nicht will. Derartige Scheinerklärungen für die individuelle und kollektive Willensbildung, die antiwissenschaftliche Verquickung von Staat und Kirche gilt es zu überwinden! Die moderne Willenspsychologie hat diese Scheinerklärungen zur Willensbildung zum Glück bereits überwunden. Nun gilt es, dass WIR diese Scheindemokratie und ihren inherenten Homunkulus als Einfallstor der geistigen und wirtschaftspolitischen Korruption endlich überwinden!

Schluss mit Dämon(s)kratie!

Zusammenfassung – 3 Definitionen für Dämon(s)kratie:

  1. Dämonskratie ist die Herrschaft und Entscheidungsfindung durch Massenmanipulation in Form von Asch-Konformitätsexperimenten, d.h.Mehrheitsentscheide mit Gruppen- oder Fraktionszwang und vorauslaufend manipulativen Meinungsumfragen, ohne dass freie, gewissenhafte Entscheidungen gewährleistet sind.
  2. Dämonkratie ist eine ideologiegeprägte Fremdherrschaft bzw. fremdgesteuerte Entscheidungsfindung, die ohne formale Echtzeitkontrolle (echtes Liquid Feedback) hinsichtlich Gemeinwohl bzw. Grund- und Menschenrechten durch Autoritäten erfolgt, die in ihrem Tun in Theorie und Praxis nicht durch transparente, psychologisch fundierte Strukturen und Kriterien zur gewissenhaften Entscheidungsfindung (bzgl. Priorität, Passung & Fortschritt) unterstützt und kontrolliert werden. Eine Rechenschaftspflicht in Bezug auf geistige Korruption liegt ggf. vor, jedoch ohne deren korrekte Messung und Kontrolle, wobei diese Systemlücke zum Eigennutz und Nachteil der Vielen täglich unterlaufen und missbraucht wird. Hierarchien und Elitäre verhindern dabei gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung und den notwendigen Fortschritt für echte Demokratie, in der Wählerwille, Gemeinwohl, Leistung, Eignung und das Ausmaß der Repräsentativität konkret gemessen und kontrolliert werden.
  3. Während in einer Dämon(s)kratie unter Rückgriff auf einen Homunkulus oder Gott gemessen wird, wie gut die Massenmanipulation funktioniert hat, wird in einer echten Demokratie anhand entsprechender Erhebungswerkzeuge, z.B. echtem Liquid Feedback konkret gemessen, was der Wähler will, wie gut jemand für ein Amt geeignet ist und in wie weit sich eine Idee/politische Leistung zur Lösung eines (wichtigen) Problems eignet und mit unseren Grundwerten bzw. universellen Menschenrechten übereinstimmt.

Altes LQFB ist kein Liquid Feedback!

Dieser Artikel will darüber aufzuklären, dass das alte #LQFB der Piratenpartei kein ECHTES Liquid Feedback ist und dass es seit mehreren Jahren ein neues Konzept für ein echtes Liquid Feedback gibt, das erstmals eine ECHTE liquide Demokratie (ohne Delegation) mit eingebautem Menschenrechtsschutz und gewissenhafter Entscheidungsfindung gewährleisten soll.

Warum ist das alte LQFB 3.0 weder liquid noch Feedback?

Das alte LQFB ist weder LIQUID noch FEEDBACK! Entscheidungen erfolgen in qualitätsunspezifischem Schwarz-Weiß anhand qualitätsunspezifischer Mehrheitsabstimmungen. Dabei sagt das Ergebnis dieser Abstimmungen nichts darüber aus, wie gut sich eine Lösung oder ein Kandidat tatsächlich eignet, um ein ggf. dringendes Problem zu lösen. Es eignet sich noch nicht mal dazu, um überhaupt gültig und zuverlässig die wichtigsten Probleme zu erkennen!

Um das zu begreifen, stellt euch eine Kamera namens LQFB vor, die nur weiße oder schwarze Bilder machen kann von einem Naturmotiv – nennen wir es Baum der Erkenntnis.

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Bild: cc, Quelle s.u.

Mit dieser Kamera macht bspw. die Piratenpartei anhand Mehrheitsentscheid 100 Bilder (stehen für 100 Abstimmende) vom Baum der Erkenntnis, die jedoch je nach Lichteinfall entweder absolut schwarz oder absolut weiß sind. Diese 100 Bilder werden anschließend für das Gesamtergebnis zusammenaddiert. Heraus kommt ein graues Bild, auf dem das ursprüngliche Motiv oder die Meinung darüber völlig entfremdet und nachträglich in seiner Qualität nicht mehr zu erkennen ist. Das kommt in etwa mit altem LQFB 3.0 dabei heraus:

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Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass unsere üblichen Abstimmungsformen (nicht nur des falschen LQFB 3.0) stark manipulationsabhängig, qualitätsunspezifisch und verzerrt sind – denn: AUFADDIERT WERDEN hierbei  nicht vernüftige, realitätsorientierte Wirklichkeits- oder Meinungsabbilder, sondern die jeweiligen ABWEICHUNGEN VON DER REALITÄT bzw. der Vernunft! Denn, man bildet letztendlich die Summe der jeweils schwarzen und weissen Bilder vom Baum der Erkenntnis, wobei jedes weisse oder schwarze Bild bereits eine grobe Verfälschung der Realität oder einer gewissenhaften Wahrnehmung der Realität darstellt.

Das Ausmaß jeder einzelnen verzerrt gemessenen Wahrnehmung des Baums der Erkenntnis, die sich implizit in den weissen oder schwarzen Bildern wiederspiegelt, wird also letztendlich zu einem Abbild übereinandergelegt. Man summiert also mit qualitätsunspezifischen Mehrheitsentscheiden nicht realitätsorientierte Abbilder zu einem letztendlich eindeutigen und passenden Abbild der Realität oder der Vernunft auf, sondern man addiert den Manipulations- und DesignFEHLER (d.h. die verfahrensbedingte Abweichung von der Realität bzw. der Vernunft) zusammen. LQFB und Mehrheitsentscheide messen also nicht, was der Wähler will oder sieht, sondern wie gut in der Summe die Massenmanipulation (in die eine oder andere Richtung, d.h. Schwarz oder Weiss) funktioniert hat.

Das alte LQFB ist damit bei kritischer Betrachtung lediglich eine Imitation des aktuellen Massenmanipulations- bzw. “Dämonskratie”-Systems, das dessen Massenmanipulations- und Teile-und-Herrsche Effekte sogar noch verstärkt durch die sogenannten Superdeligierten. Schwarz-Weiß-Abstimmungen enthalten also nicht wie ein Thermometer oder eine echte farbsensitive, hoch auflösende Kamera ein Feedback mit liquiden Informationen über die Realität eines Menschen oder über das Ausmaß der Qualität einer Lösung, sondern geben den Herrschenden, Medien und Superdeligierten v.a. Auskunft darüber, wie gut die Massenmanipulation funktioniert hat.

Qualitätsunspezifische Mehrheitsentscheide verletzen piratige und GG-Werte auf Tansparenz, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung!

Qualitätsunspezifische Mehrheitsentscheide verletzen Forderung auf Transparenz weil:

  1. Es erfolgt keine transparente, unverzerrte und konsensuale Diskussion über das, was eigentlich die dringensten Probleme der Basis sind. Diskussionen und Entscheidungen über dringende Probleme werden reaktiv geführt. Entweder bestimmt der, der die (mediale) Deutungshoheit und Autorität in einer Gruppe hat, darüber, was diskutiert wird oder es kommt zu einer Inflation von mehr oder weniger wichtigen Themen, wodurch das Wesentliche schnell aus den Augen verloren wird. Der Mensch hat intelligenterweise z.B. für dieses Problem des bedarfsorientierten Handelns interne, realitätsorientierte Bedürfnismelder, die sich dann z.B. in mehr oder weniger starkem Hunger, Durst oder Frieren ausdrücken.
  2. Intelligente Lösungen für Probleme können nur gefunden werden, wenn das Problem transparent und konsensual beschrieben ist bzw. anhand Realitätskriterien (vgl. iP7) diskutiert wird. Ein transparenter Problemraum enthält alle Aspekte zum IST-Zustand, die das Problem ausmachen und hervorrufen und alle Aspekte des SOLL-Zustands, die beschreiben, was das Ziel bzw. Zielkriterien der Lösung sind. Wenn dies nicht gegeben ist, kann man die politische Meinungsbildung sehr leicht hacken bzw. manipulieren, was man auch an Merkels “Wir schaffen das!” sieht, was einem Meinungshack aufgrund intransparenter Problemräume entspricht.
  3. Gemäß Art. 21 (1) GG sollten Parteien und Politiker “über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel […] öffentlich Rechenschaft geben”. Dazu gehören genau genommen jedoch nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch geistige Mittel, d.h. welche konkreten Abwägungen und Kriterien (z.B. Menschenrechte vs. Lobbyinteressen) haben wie stark zu einer Entscheidung beigetragen? Bei aktuellen qualitätsunspezifischen Mehrheitsentscheiden laufen diese Abwägungen im Dunkeln der politischen Wirtschaftskorruption ab und werden hinterher meist für die Öffentlichkeit so zurecht gebogen, dass es sich nach gewissenhaften Entscheidungen im Sinne der Menschen anhört. Bei genauerer Betrachtung sind jedoch sehr viele Entscheidungen unserer Politiker menschen- bzw. bürgerrechtswidrig und müssen vor Gerichten langwierig eingeklagt werden.

Qualitätsunspezifische Mehrheitsentscheide hebeln die Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung aus, weil:

  1. Mehrheitsentscheide werden meist im Vorfeld intransparenterweise auf einige wenige Alternativen herunter reduziert, oder sogar oft, wie im Fall von Merkel, als “alternativlos” hingestellt. Solche Vorgaben entsprechen einem falschen Dilemma bis hin zu diktatorischer bzw. totalitärer Manipulation, wodurch schon im Vorfeld der Entscheidung (für Pest vs. Cholera) die Meinungsfreiheit ausgehebelt wird.
  2. Das menschliche Gehirn arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und auch die menschliche Entscheidungsbildung verläuft über Abwägungen in Graustufen, inwieweit z.B. ein bestimmtes Ziel oder eine Lösung zu den eigenen Werten und Erwartungen passt. Einem Mensch, der aufgrund seiner gewissenhaften Überlegungen zu einem bestimmten Meinungsbild in Graustufen kommt und durch die Abstimmung in ein Schwarz-Weiß-Schema gepresst wird, wird dadurch die Möglichkeit genommen, seine Meinung so zum Ausdruck zu bringen, wie er sie sich frei, unabhängig und gewissenhaft gebildet hat. Die Meinungfreiheit wird durch den Zwang zum Schwarz-Weiss-Denken verletzt und der Abstimmende wird durch die Abstimmung zu einer groben Verfälschung seiner realitätsorientierten Meinung gezwungen.
  3. Bei qualitätsunspezifischen Mehrheitsentscheiden wirken weiterhin eine Reihe von Fremdsteuerungsmechanismen, wie Gruppenzwang bzw. Konformitätsdruck, Teile-und-Herrsche-Effekt und konditionierte Urteilsbildung (z.B. jemand hört, du seist ein Nazi & fängt an, ohne dich zu kennen, verbal auf dich einzuprügeln), wodurch die Meinungs- und Entscheidungsfindung unbewusst manipuliert wird. Dadurch widersprechen aktuelle Formen der Entscheidungsfindung massiv den Grundsätzen freier und gewissenhafter Entscheidungen. Es handelt sich dabei um Konformitätsexperimente, deren Ergebnisse v.a. darüber Auskunft geben, wie gut die Massenmanipulation funktioniert hat.

Diese sogenannten Konformitätsexperimente, in denen sich Menschen meist unabhängig von der objektiven Realität für das entscheiden, was eine Mehrheit oder führende Autoritäten vorgeben, sind alles andere als demokratisch. Sie sind vielmehr dämonskratisch! Dabei ist es wie z.B. bei ESM, CETA, TTIP und anderen Lobbyeingaben  meist der Fall, dass fremde Interessen sich einschleichen und die Entscheidungsfindung in der Partei oder einer Regierung antidemokratisch fremdsteuern.

Wer ECHTE Demokratie will, sollte deswegen auf ein relaunched bzw. echtes Liquid Feedback setzen, dass maximale Teilhabe, Transparenz, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung sowie eine Echtzeitkontrolle universeller Menschenrechte gewährleistet!

Was ist ECHTES Liquid Feedback (iP7)?

Quelle Bild (Baum der Erkenntnis): Carl Julius von Leypold – The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=151052

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Quellenangaben: eRecht24 Disclaimer, Facebook Disclaimer von eRecht24

PROCESS ME!

Ich stand heute nach jahrelangem Hin- und Her-Überlegen vor’m Institut und musste endlich eine Entscheidung fällen, mit welchem von zwei Programmen ich nun die Berechnungen zu meinem Modell zu funktionaler Hilflosigkeit bei chronischen Schmerzpatienten zu Ende führe und welche Ergebnisse ich veröffentliche, … ob ich das Strukturgleichungsmodell mit MPLUS veröffentliche oder das Gesamtmodell zerlegt via Pfadanalysen mit PROCESS.

Gleichzeitig ging mir heute während der letzten Analysen mit MPLUS immer wieder die Frage durch den Kopf, ob es Gotteslästerung ist, wenn ich wie hier behaupte, dass Gott logisch gesehen keine Person (im Sinne eines sich von der Umwelt abgrenzenden Ichs) sein kann und auch nie einen Stellvertreter hatte, sondern eher so etwas wie das höhere Selbst oder kollektive Unterbewusstsein bei Jung ist, das mit allem verbunden ist und das sich eben nicht wie eine Person durch das ICH von seiner Umwelt abgrenzt.

Da nun die Ergebnisse mit MPLUS für das Gesamtmodell im Vergleich zu den PROCESS-Ergebnissen nicht die gleichen waren, weil MPLUS die vielen, ach so tollen, revolutionären “Ostereier” (Interaktionseffekte) im Gesamtmodell fast gänzlich schluckt, dachte ich mir später in der Pause vorm Institut stehend mit zunehmend innerer Entscheidungssicherheit: “… dann sollte ich die PROCESS-Ergebnisse veröffentlichen…”. Genau in dem Moment gingen zwei Frauen an mir am Institut vorbei, wobei die eine zu mir gewandt einen weissen Stoffbeutel trug, auf dem konkret aber unfassbar in großen, schwarzen Buchstaben – also schwarz auf weiss – nichts weiter drauf stand als: “PROCESS”!

“OK” hab ich mir schmunzelnd gedacht: “… dann ist das jetzt entschieden!”

What is iP7?

iP7 is a discussion and evaluation system for solution- and quality-oriented intelligent decision-making and a sample-size independent, free and democratic self-organization. As a scientific measurement and model kit for common goal and welfare and holistic self-reflection of any (political) ideas, methods and performances, iP7 allows a holistic and context-oriented mapping of problem spaces, and related solutions, political proposals, actions, community services, tools and many more.

P stands for the result of a specific goal-oriented and quality-related evaluation of solutions and therefore conscientious democratic decision processes in the face of simple or complex/severe psycho-social, economic or ecological problems. Measuring P as universal indicator(s) of the quality of any perception, idea and performance in terms of personal and common values, and protects an organism or community of being censored or manipulated in freedom of will and expression, and from being intransparently corrupted/alienated, or infiltrated by external or others interests.

i stands for the information quality and freedom of information as a prerequisite for conscientious decisions.